Trauringe Herkunft, Kulturelles und dessen Bedeutung

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[Bildquelle: © pixel2013 | pixabay.com] 

Es steht außer Frage, dass Trauringe heutzutage zu einer Trauung zwischen zwei Frischvermählten dazugehören. Hierbei ist nach wie vor der Ehering ein zentraler Bestandteil der Eheschließung und ein Merkmal für die besondere Verbindung. Der Ursprung von all dem entstand schon in einer Zeit, die sehr lange zurückliegt. Damals trugen die Römer und Ägypter den Ring am linken Ringfinger als Symbol für die Liebe und ewige Treue. Heute wird jedoch der rechte Ringfinger bevorzugt. Ein wesentlicher Unterschied war damals auch, dass nur die Ehefrau den Ring als Liebesbeweis an der Hand trug. Lesen Sie hier mehr über die Bedeutung von Trauringen und dessen Geschichte. Ein kurzer Exkurs in die Vergangenheit.

Trauringe - Ein Symbol der Liebe und Treue

Trauringe oder auch Eheringe genannt, symbolisieren mit ihrem Design die Unendlichkeit. Sie haben durch ihre Kreisform keinen Anfang und kein Ende. Darin liegt der Zauber von Trauringen. Durch ihre geschlossene Form sollen sie die Ewigkeit und Verbundenheit zum Ausdruck bringen. Diese werden optional mit Edelsteinen wie Brillanten gekrönt. Heute gelten Trauringe hauptsächlich als Symbol der Eheschließung und die starke Verbindung unter den Ehepaaren. Das Brautpaar sucht gemeinsam die Ringe aus, lässt sie mit einer individuellen Gravur versehen, und am großen Tag der Hochzeit werden die Eheringe mit einem gegenseitigen Eheversprechen angesteckt.

Wussten Sie das die Eheringe bis in die Antike zurückführen?

Im frühen Altertum glaubten die Römer und Ägypter an den Ring als ein Symbol für Unendlichkeit und Beständigkeit. Damals war der heutige Ehering nur ein Ring der mehr als Versicherung für den Mann galt. Zum einen als finanzielle Absicherung, zum anderen konnte er seine Frau fest an sich binden. Die Frau wiederum konnte so den finanziellen Stand Ihres Zukünftigen erkennen. In der Antike war es außerdem üblich, dass nur die Frau einen Ring am vierten Finger der linken Hand trug. Die Menschen glaubten zur damaligen Zeit fest daran, dass durch den linken Ringfinger eine Ader direkt zum Herzen führe und der Ring daher mit Liebe erfüllt werde. Erst Jahrhunderte später wurde der Ehering zu einem kirchlichen Symbol. Je nach Kultur des entsprechenden Gebietes, wird der Trauring auf dem rechten oder linken Ringfinger getragen. Erst zu Zeiten von Papst Nikolaus I. um 855 n. Chr. bekam der Ring eine kirchliche Bedeutung.

Mit den Worten: „So wie der Ring keinen Anfang und kein Ende hat, so soll die Beziehung und der Bund mit Gott ewig währen“, beschrieb der Papst die Kraft der Trauringe und erklärte die Ehe als eine von Gott geschlossene Bindung, welche durch den Ring besiegelt wurde. Die damals übliche Inschrift der Ringe „Pignus amoris habes“ bestätigte dem Partner: „Du hast meiner Liebe Pfand“. Im 12. Jahrhundert wurden die Ringe bereits von Priestern gesegnet, und im Folgenden wurden sie zum festen Bestandteil der kirchlichen Trauung. Die Entscheidung, welche Eheringe die richtigen sind, sollten Sie mit Bedacht treffen, denn diese werden Sie bei Wind und Wetter, wie in guten und in schlechten Zeiten tragen. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen und einer Beratung solange zur Seite, bis Sie genau das finden, was Sie sich gewünscht haben. Sie haben die Möglichkeit all unsere Trauringe nach Ihren individuellen Wünschen anzupassen. Denn die Wahl und der Kauf von Eheringen ist auch für uns besonders und wir möchten Sie auf diesem Weg kompetent begleiten. Sprechen Sie uns gerne an!

Andere Kultur, anderer Brauch. Warum Trauringe unterschiedlich behandelt werden

Der Brauch hängt stark von der jeweiligen Kultur ab. Die einen tragen die Eheringe auf dem linken und die anderen auf dem rechten Ringfinger. Warum aber ist das so? Es gibt dafür keine festgelegte Norm, welche zwingend voraussetzt diese einzuhalten. Für manche ist es Geschmacksache, für andere einfach nur Tradition, wonach die Wahl des Ringfingers bestimmt wird. Das hat sich bis heute so erhalten. Die meisten europäischen Länder tragen Ihre Trauringe links, ganz wie die alten Ägypter und Römer. Die Deutschen und die Österreicher, tragen die Trauringe üblich am rechten Ringfinger (Quelle: https://www.srf.ch/sendungen/mailbox/warum-tragen-wir- den-ehering-links).

Trauringe im Christentum

Im 2. Jahrhundert vor Christus gab es ebenso goldene Ringe in Form zweier ineinander verschränkter Hände. Laut Titus Livius (Römischer Geschichtenschreiber), auch Patavinus genannt, wurden in Süditalien nach einer Schlacht eine große Zahl an goldenen Ringen gefunden. Die Erklärung sei, dass es sich um Eheringe gehandelt haben muss. Spätestens seit Papst Nikolaus I. (um 850) haben Ringe in der christlichen Kirche eine sakrale Bedeutung (Heilige Bedeutung). Seit dem 13. Jahrhundert gehört der Trauring fest zum kirchlichen Trauritus.

Trauringe im Judentum

Im Judentum wird der Ring nicht am Ringfinger angesteckt, sondern an den Zeigefinger der rechten Hand. Der Ring selber dient nur rituellen Zwecken. Wichtig zu beachten ist, dass im Judentum der Ehering der Frau, vom Bräutigam bezahlt und erworben werden muss. Die Eltern dürfen dabei also nichts zusteuern. Nur so gilt es als Geschenk gegenüber der Braut.Wenn die Eltern des Bräutigams den Ring erworben haben sollte, muss sichergestellt werden, dass der Ring als Geschenk übergeben wurde. Dies muss vor der Chuppa (Jüdische Hochzeitsfeier) erledigt werden. Der Kabbala (Heilige Schrift des Judentums) und der jüdischen Tradition nach, muss der Ehering schmucklos sein. Das bedeutet der Ring besteht ausschließlich aus Gold, das heißt, dass man auf Steine oder Muster verzichtet. Ebenso ist es nach dem Kabbala untersagt, eine Inschrift zu gravieren. Im Anschluss der Chuppa, kann der Braut ein Diamantring gegeben werden, wenn dieser im Jichud Raum erfolgt, wo sie einige Zeit alleine haben. In diesem Raum brechen Juden normalerweise ihr Fasten (z.B.: Jom Kippur). Unter der Chuppa, wo die Zeremonie stattfindet, darf die Braut dem Bräutigam keinen Ring geben. Dies kann ebenso zu späterem Zeitpunkt nachgeholt werden.

Trauringe im Islam

Es ist bekannt, dass Gold ein Material ist, mit dem sich Menschen schmücken und verschönern. Männer im Islam dürfen kein Gold tragen, egal in welcher Form. Der Grund dafür liegt im Glauben. Demnach heißt es, dass der Mann perfekt in seiner Männlichkeit ist und keinen Schmuck benötigt. Bei Frauen ist das anders. Die Frau darf sich vielfältig mit Gold schmücken, um attraktiver für den Mann zu sein und dadurch eine Verbindung zwischen ihr und dem zukünftigen Ehemann herzustellen. Daher ist es der Frau erlaubt, sich mit Gold oder anderen Dingen zu schmücken, so dass der Mann sich zu ihr hingezogen fühlt. Damit erfüllt die Frau den Zweck der Vermehrung der menschlichen Spezies. Dies ist jedoch sehr sehr streng genommen nur nach dem traditionellen Glauben der Fall. Heutzutage hat dies keinen hohen Stellenwert mehr. Wir von Trauringe EFES können bestätigen, dass nur in den seltensten Fällen einzelne Trauringe angefragt werden und einen religiösen Hintergrund haben.

Der Ehering - Das Sinnbild der Treue

Es ist zwar selbstverständlich, dass beide Ehepartner sich zur Treue verpflichten. Dieses heilige Ritual untermauert das Ganze und verdeutlicht welches Sinnbild die Ehe und dessen Symbol der Trauring eigentlich hat. Die Ringe sollen daran erinnern, welches Versprechen geleistet wurde. In guten wie in schlechten Zeiten. Deswegen ist die Wahl der Trauringe so elementar für viele Paare. Die Eheringe gelten als Sinnbild der Treue der Personen, von denen sie getragen werden und dessen ehelichen Bindung. Es werden vom Zelebrant verschiedene Ritusworte verwendet. Eines lautet wie folgt:

  • Zitat: Trage diesen Ring als Zeichen Deiner Treue oder
  • heute auch oft benutzt Trage diesen Ring als Zeichen meiner Treue.
  • Trage diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue. Quelle (Kapelle Würzburg).

 

Mit dem anstecken gleichförmiger Ringe, hat der Ehering eine komplett neue Bedeutung erlangt. Der einst in 1000° geschmiedete Rohstoff hat somit für die geänderte Ehefassung beigetragen, an denen sich die frisch vermählten immer erinnern können.

Fazit:

Alle Traditionen und die entsprechenden Zeremonien sind unterschiedlich. Genau wie wir Menschen es sind. Ein Paar Trauringen ist ein weit verbreitetes Symbol der Ehe. Die Trauringe selbst sind auch mit entsprechender Symbolik versehen. Denn die Kreisform hat kein Ende und verschlungene ineinander Ringe können auch nicht getrennt werden, ohne sie vorher zu beschädigen. Heute auch bekannt unter dem Unendlichkeitssymbol (∞). Sämtliche Symbole für die im Kontext der Ehe positiv konnotierten konzipieren die Ewigkeit und Verbundenheit. Spezielle Ringformen haben auch eine religiöse Bedeutung wie die Verwendung dreiteiliger Ringe zur Symbolisierung der christlichen Dreifaltigkeit. Letztendlich zählt das gemeinsame "Wir Gefühl, welches mit Trauringen und der Ehebindung vermittelt wird. Es gibt kein stärkeres Bündnis als die Ehe, um das Band und die Liebe von zwei liebenden Menschen die sich lieben zu zeigen. Das ist genau was zählt.

Deswegen ist die Wahl der Trauringe auch so schwierig, da dies für die Ewigkeit bestand haben soll. Wenn Sie sich nicht sicher sind, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen liebend beratend zur Seite. Schreiben Sie uns eine Mail unter info@efes-onlineshop.de oder rufen Sie uns an.

Herzliche Grüße,

Ihr Trauringe EFES Team.